Ulysses
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German Public Radio
Ulysses
Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von James Joyce, SWR-DLF 2012
1253 Min.
Regie: Klaus Buhlert
Technische Realisierung: Andreas Meinetsberger
Ăbersetzung: Hans WollschlĂ€ger
Bearbeitung: Klaus Buhlert
Musik: Klaus Buhlert
Mit:
ErzÀhler: Manfred Zapatka
Leopold Bloom -Bootsmann: Dietmar BĂ€r
Stephen Dedalus: Jens Harzer
Marion -Molly- Bloom: Birgit Minichmayr
ErzĂ€hlerin -Mina Kennedy -Bella/Bello Cohen, Chorus, Jargon der StraĂe: Corinna Harfouch
ErzĂ€hler -Garret Deasy- Alter Mann- J.J. OÂŽMolloy: JĂŒrgen Holtz
ErzÀhler -Hundebesitzer -Moses Dlugacz -Viehtreiber -Gast -Erster Wachmann -Gemeiner Compton -Wache -Matrose: Thomas Thieme
Joe Hynes: Josef Bierbichler
Buck Mulligan, ErzÀhler -Elias -Philip Beaufoy -Gesang: Werner Wölbern
Simon Dedalus: Ernst Stötzner
ErzÀhler Englisch -Gesang: Graham F. Valentine
Gerty MacDowell: Anna Thalbach
Blazes Boylan -Tom Kernan -Mr OÂŽMadden Burke: John Wyse Nolan -Chorus -Jargon der StraĂe
Larry OÂŽRourke -Martin Cunningham -Lenehan -Kellner -Chorus -Jargon der StraĂe -Der Ausrufer -Kriminalrichter -John Corley: Milan Peschel
Zoe Higgins -Mrs. Talboys: Natali Seelig
Miss Lydia Douce -Cissy Caffrey -Stimme: Jacqueline Macaulay
John Henry Menton -Professor MacHugh -John Eglinton -Richie Goulding: Felix von Manteuffel
C. P. MÂŽCoy -Mr. Sweny -Pater John Conmee -Pater -Bote -Monks -Pater Hugh C. Love -Pater Bob Cowley -Jimmy Henry -Blinder -Priester -Paddy Dignam -Alexander J. Dowie -Denis J. Maginni: Stefan Wilkening
Josie Breen -Miss Dunne: Bibiana Beglau
Kitty Ricketts -Mrs. Bellingham, Chor: Eva Gosciejewicz
Milchfrau -Eisfrau -Marktfrau -Chorus -Jargon der StraĂe -Kupplerin -Mutter: Margit Bendokat
Mr. Hornblower -Red Murray -Mr. Lyster -Diener -Nosey Flynn -Hausknecht: Lars Rudolph
Haines -Bantam Lyons -Mr. Nannetti -George Russell -Vincent Lynch: Hans Werner Meyer
Schaffner- Myles Crawford -Konstabler -Auktionator -Ben Dollard -Chorus: Michael Lucke
ErzÀhler -Junger Mann: Rufus Beck
Florry Talbot -Chor -Mrs. Barry: Judith Hofmann
John OÂŽConnell -Davy Byrne -Corny Kelleher -Seemann: Peter Kurth
Jack Power -Tom Rochford: Hendrik Arnst
Ned Lambert: Maximilian von Pufendorf
Boody Dedalus -MĂ€dchen: Mira Partecke
Maggy Dedalus -Dilly Dedalus: Mandy Rudski
Almidano Artifoni -Italienische SeemÀnner: Alberto Fortuzzi
Cyril Sargent -Fiestrutte -Gesang -Zeitungsjunge: Lyonel HollÀnder
Cochrane: Anatol Aljinovic
Armstrong -Zeitungsjunge -Gesang: Leonhard Burkhardt
Comyn: Michel Stieblich
Talbot: Franz JĂ€hrling
Arbeiter: Klaus Buhlert
""Eine spaĂhaft-geschwĂ€tzige, allumfassende Chronik mit vielfĂ€ltigstem Material" so charakterisierte ihn James Joyce. Als "obszön, unzĂŒchtig, lasziv, nichtswĂŒrdig, anstöĂig und widerlich" verdammte ihn die New Yorker Gesellschaft zur UnterdrĂŒckung des Lasters 1920. Heute sind sich alle einig: Der Ulysses ist ein Klassiker, hochgelobt, sagenumwoben, akribisch dechiffriert â und ungelesen. Der 16. Juni 1904, der Tag an dem der AnnoncenverkĂ€ufer Leopold Bloom seine Odyssee durch Redaktion, Friedhof, Pub, Bordell und viele weitere denkwĂŒrdige Orte Dublins antritt, ist der berĂŒhmteste Tag der Literaturgeschichte. Bearbeiter und Regisseur Klaus Buhlert verwandelt den unerhörtesten Text der literarischen Moderne in ein Hörereignis, das Rhythmus, Musik, Vielschichtigkeit und Humor von James Joyces Meisterwerk nun fĂŒr viele erstmals hör- und verstehbar macht.Der SWR hat in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk diese Hörspielumsetzung produziert. Klaus Buhlert inszenierte das StĂŒck in 18 Kapiteln mit einer Gesamtspieldauer von mehr als 20 Stunden. Die Ursendung dieser kompletten Fassung fand am Bloomsday des Jahres 2012 statt und dauerte entsprechend von morgens 8 Uhr bis in die Tiefe der Nacht zum Sonntag."
«Dieses Mammutprojekt hat allein aufgrund des Umfanges und der Art der PrĂ€sentation Hörspielgeschichte geschrieben. SWR 2 sendete "Ulysses" am 16. Juni 2012 in kompletter LĂ€nge am StĂŒck - und damit parallel zur Handlung.
Vorab gab es im Januar eine - beim DLF zwei - Episode(n) zu hören. Nach "Telemachos" hat sich meine Vorfreude dann doch einen kleinen DĂ€mpfer bekommen. Inhaltlich konnte man nach dieser ersten Stunde noch nicht viel sagen - viel passiert hier in dieser Episode noch nicht. Die Darstellung gab allerdings schon mal Anlass, den Kopf zu schĂŒtteln.
Statt die Szenerie im Turm in normalen Dialogen zu erzĂ€hlen, mischt man wieder munter die Texte zwischen ErzĂ€hler und Figuren. Das stört zwar die VerstĂ€ndlichkeit nicht dramatisch, aber es nervt doch ungemein, weil es auch keine Notwendigkeit fĂŒr diese aufgesetzten VerkĂŒnstelung gibt.. Sollte sich diese Art der Inszenierung durch alle Teile ziehen wird aus dem groĂen Hörspielevent vermutlich eher ein groĂes Schnarchfest...
Ein Gutes hatte es: Es konnte eigentlich nur aufwÀrts gehen....
Aber so richtig will der Funke auch nach Stunden noch nicht ĂŒberspringen. Das Format will nicht so recht greifen, es wĂ€re einfach ansprechender gewesen, man hĂ€tte den verschwurbelten Text mit der Inszenierung etwas aufbrechen können. Das gelingt leider nicht. Der Umsetzung gelingt es, trotz groĂartig und enthusiastisch agierender Sprecher, kaum, den Hörer zu dauerhaft zu fesseln. Gerade das wĂ€re aber bei diesem Mammutwerk zwingend notwendig.
Letztlich beeindruckt mich Ulysses nur aufgrund des Umfangs, der Besonderheit des Projektes und der hohen QualitĂ€t der Sprecher. Inhaltlich und formell bleibt es leider hinter meinen Erwartungen zurĂŒck.»
Bestes Hörspiel - Deutscher Hörbuchpreis 2013
Ursendung: 08.01.2012
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