Moby Dick
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German Public Radio
Moby Dick
Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von Herman Melville, NWDR 1948
184 Min.
Regie: Gustav Burmester
Bearbeitung: Ernst Schnabel
Mit: Hans Quest, Hermann Schomberg, Peter Mosbacher, Claus Hofer, Joseph Dahmen, Hans Hermann-Schaufuß, Adalbert Kriwat, Wolfgang Rottsieper, Willy Schweissguth, Joseph Offenbach, Wolf Martini, Hardy Krüger, Erich Weiher, Herbert Steinmetz, Alexander Hunzinger, Georg Eilert, Bernhard Minetti, Kurt Meister, Erwin Geschonneck, Erich Weiher, Benno Gellenbeck
""Mein Name ist Ismael", so beginnt der Bericht von einem erbarmungslosen Kampf zwischen Mensch und Tier. Haß und religiöser Eifer sind im Spiel, die Elemente scheinen sich zu empören und erst der Tod läßt das Meer ruhig "wie ein Leichentuch" erscheinen.
Ismael begibt sich nach New Bredfort, um auf einem Walfänger anzuheuern. In der ersten Nacht lernt er den Harpunier Queequeg kennen, der ihm zu einem treuen Gefährten wird. Ismael heuert auf der Pequod an. Seltsamerweise ist der Kapitän lange nicht zu sehen. Nur manchmal hört man des Nachts den harten Ton eines Holzbeins. Nicht das einzige Zeichen, das die abergläubischen Seeleute erschrickt. Dann erscheint er: Kapitän Ahab, dem der weiße Wal Moby Dick das Bein abgerissen hat. Doch es soll nicht die letzte Überraschung auf dieser Fahrt sein, denn Ahab hat weitere Kampfgefährten angeheuert, die sich im Schiff verborgen halten. Vor der vollständig angetretenen Mannschaft schlägt Ahab ein Goldstück an den Mast für denjenigen, der als erster den weißen Wal sieht. Am Anfang der Reise scheint noch alles nach einer gewöhnlichen Walfangreise auszusehen. Doch je länger die Reise dauert, desto unverhohlener tritt der Charakter einer persönlichen Auseinandersetzung zwischen Ahab und dem Wal hervor. Doch nicht nur die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Natur schildert Melville, sondern auch Ahabs Machtmißbrauch gegenüber den Offizieren und der Mannschaft. "
Ursendung: 28.12.1948
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