Hyperion oder Der Eremit in Griechenland
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Über
German Public Radio
Friedrich Hölderlin
Hyperion oder Der Eremit in Griechenland
Vorlage: Hyperion (Roman)
Bearbeitung (Wort): Kai Grehn
Komposition: Kai-Uwe Kohlschmidt
Technische Realisierung: Wolfgang Rein, Judith Rübenach
Regieassistenz: Nicole Paulsen
Regie: Kai Grehn
Weitere Mitwirkende:
Sprecher/Sprecherin -- Rolle/Funktion
Ulrich Noethen -- Hölderlin/Hyperion
Vincent Leittersdorf -- Alabanda
Jule Böwe -- Diotima
Matthias Haase -- Notara
Nikolaj Alexander Brucker -- Fremder 1
Andreas Szerda -- Fremder 2
Heinz Schimmelpfennig -- Vater
Gertraud Heise -- Mutter
Friedrich Hölderlin, dessen Gesamtwerk erst der Nachwelt erschlossen wurde, verdankte seine Leserschaft bei Lebzeiten vor allem dem Briefroman, der 1797/99 bei Cotta in Tübingen erschien. Vor dem Hintergrund des griechischen Freiheitskampfes seit 1770, der Hölderlins Generation für die Wiederbelebung antiker Ideale begeisterte, spiegelt der Roman auch den unterdrückten Freiheitsdrang im eigenen Lande. Die brieflichen Unterhaltungen des Griechen Hyperion mit seinem deutschen Freund Bellarmin und seiner geliebten Diotima sind bittere Analysen der eigenen Gegenwart und Rückblicke auf hoffnungsvolle Versuche, an der Misere der Verhältnisse etwas zu ändern. Hyperion, zu Deutsch der Drobenwandelnde, verrät die Ideale nicht, die er zu leben versucht, und bewahrt gerade im Rückzug seine kritische Position.
Weitere Informationen
Friedrich Hölderlin (1770-1843), heute nach Schiller der schwäbische Klassiker schlechthin, ist von allen Autoren aus dem Bannkreis des deutschen Idealismus am weitesten auf das Feld der Moderne vorgedrungen.
Produktions- und Sendedaten
Südwestrundfunk 2004
Erstsendung: 24.10.2004 | SWR2 | 101'20
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Hyperion oder Der Eremit in Griechenland
von Friedrich Hölderlin
Regie: Kai Grehn
Komposition: Kai-Uwe Kohlschmidt
Bearbeitung: Kai Grehn
Produktion: SWR 2004, 102 Minuten
Friedrich Hölderlin, dessen Gesamtwerk erst der Nachwelt erschlossen wurde,
verdankte seine Leserschaft bei Lebzeiten vor allem dem Briefroman, der 1797/99
bei Cotta in Tübingen erschien. Vor dem Hintergrund des griechischen
Freiheitskampfes seit 1770, der Hölderlins Generation für die Wiederbelebung
antiker Ideale begeisterte, spiegelt der Roman auch den unterdrückten
Freiheitsdrang im eigenen Lande. Die brieflichen Unterhaltungen des Griechen
Hyperion mit seinem deutschen Freund Bellarmin und seiner geliebten Diotima sind
bittere Analysen der eigenen Gegenwart und Rückblicke auf hoffnungsvolle
Versuche, an der Misere der Verhältnisse etwas zu ändern. Hyperion, zu deutsch der
Drobenwandelnde, verrät die Ideale nicht, die er zu leben versucht, und bewahrt
gerade im Rückzug seine kritische Position.
(Es existieren zwei von Kai Grehn gekürzte Fassung: 87 Minuten, sowie 2 x 50
Minuten)
Hyperion: Ulrich Noethen
Alabanda: Vincent Leittersdorf
Diotima: Jule Böwe
Notara: Matthias Haase
Fremder 1: Nikolaj Alexander Brucker
Fremder 2: Andreas Szerda
Vater: Heinz Schimmelpfennig
Mutter: Gertraud Heise
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Friedrich Hölderlin: Hyperion oder Der Eremit von Griechenland
Vor dem Hintergrund des griechischen Freiheitskampfes seit 1770, der Hölderlins Generation für die Wiederbelebung antiker Ideale begeisterte, spiegelt der Roman auch den unterdrückten Freiheitsdrang im eigenen Lande.
Die brieflichen Unterhaltungen des Griechen Hyperion mit seinem deutschen Freund Bellarmin und seiner geliebten Diotima sind bittere Analysen der eigenen Gegenwart und Rückblicke auf hoffnungsvolle Versuche, an der Misere der Verhältnisse etwas zu ändern.
Hyperion verrät die Ideale nicht, die er zu leben versucht, und bewahrt gerade im Rückzug seine kritische Position.
Nach dem gleichnamigen Briefroman von Friedrich Hölderlin
Mit: Ulrich Noethen, Vincent Leittersdorf, Jule Böwe, Matthias Haase u. a.
Musik: Kai-Uwe Kohlschmidt
Hörspielbearbeitung und Regie: Kai Grehn
SWR 2004
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