Im Westen nichts Neues

Erich Maria Remarque
Idioma: German
Source:

German Public Radio

Im Westen nichts Neues

ein Hörspiel von Erich Maria Remarque, RB 2014

113 Min.

Regie: Christiane Ohaus

Redaktion: Holger Rink

Technische Realisierung: Andreas Meinetsberger

Regieassistenz: Wolfgang Seesko

Bearbeitung: Matthais Eckoldt

Musik: Michael Riessler

Mit: Patrick Güldenberg, Janusz Kocaj, Sebastian Urzendowsky, Tino Mewes, Matti Krause, Ole Lagerpusch, Konstantin Graudus, Peter Jordan, Bernhard Schütz, Barbara Philipp, Horst Mendroch, Lisa Hrdina, Verena von Behr, Lars Rudolph, Eva Meckbach, Wilfried Hochholdinger, Christian Schmidt, Patrick Heppt, Rainer Philippi, Tony de Maeyer, Henning Nöhren, Michael Schrodt

Der 1. Weltkrieg forderte aufgrund seiner gigantischen maschinellen Zerstörungskraft über 16 Mio. Menschenleben und wurde zur Urkatastrophe der Moderne. Es gibt wenige Dokumente, die das Grauen dieses Krieges so überzeugend aus der Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque. Er gehört zu den auflagenstärksten Büchern weltweit und gilt als ‚das‘ Antikriegsbuch. Durch ihre Authentizität sind Remarques Beschreibungen der Erlebnisse in den Schützengräben der Westfront bis heute von alarmierender Intensität.

Der 19-jährige Protagonist, Paul Bäumer, und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich mit Begeisterung und gutem Willen zum Kriegsdienst. Auf Tuchfühlung mit den Ereignissen an der Front, erfährt er, was Krieg wirklich bedeutet in seiner ganzen Grausamkeit und Dramatik. Vier Jahre überlebt er im ständigen Angesicht des Todes und seine Kriegserlebnisse scheinen ein gutes Ende zu nehmen, das Schicksal aber hat einen anderen Plan für Paul: "Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."

Matthias Eckoldt, Studium der Philosophie, Germanistik sowie Medientheorie. 2000 erschien sein erster Roman "moment of excellence" im Eichborn Verlag. Seither veröffentlichte er etliche Bücher (u. v. a. gemeinsam mit René Weiland den Essay "Wozu Tugend?” - zuletzt "Kann das Gehirn das Gehirn verstehen?”, 2013). Eckoldt verfasste über fünfhundert Radiomanuskripte. Seine Arbeit wurde 2009 mit dem idw-Preis für Wissenschaftsjournalismus gewürdigt. Daneben erhielt er ein Recherchestipendium des American Council on Germany in New York und ein Aufenthaltsstipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop. 2012 bekam er für sein Hörspiel "Ich bin ein Schweinehund, das ist gar nicht auszudenken" – gemeinsam mit Tatjana Rese - den Preis des Berliner Hörspielfestivals. Zurzeit lehrt Matthias Eckoldt als Schreibdozent an der Freien Universität Berlin.

Ursendung: 03.10.2014

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Im Westen nichts Neues

Von Erich Maria Remarque

Mit Patrick Güldenberg, Janusz Kocaj, Sebastian Urzendowsky, Tino Mewes, Matti Krause, Ole Lagerpusch und anderen

Komposition: Michael Riessler

Bearbeitung: Mathias Eckoldt

Regie: Christiane Ohaus

RB 2014

Zum 125. Geburtstag von Erich Maria Remarque

Der Erste Weltkrieg forderte über 16 Millionen Menschenleben und wurde zur Urkatastrophe der Moderne. Es gibt wenige Dokumente, die das Grauen dieses Krieges so überzeugend aus der Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene Roman "Im Westen nichts Neues". Er gehört zu den auflagenstärksten Büchern weltweit und gilt als "das" Antikriegsbuch. Durch ihre Authentizität sind Remarques Erlebnisse in den Schützengräben der Westfront bis heute von alarmierender Intensität. Der 19-jährige Protagonist Paul Bäumer und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich mit Begeisterung zum Kriegsdienst. Auf Tuchfühlung mit den Ereignissen an der Front erfährt er, was Krieg wirklich bedeutet. Vier Jahre überlebt er im ständigen Angesicht des Todes und seine Erlebnisse scheinen ein gutes Ende zu nehmen, das Schicksal aber hat einen anderen Plan für Paul: "Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."

Erich Maria Remarque (1898−1970), deutscher Schriftsteller. Zu Beginn der NS-Zeit Emigration über die Schweiz in die USA, Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft, Verbot und Verbrennung seiner Bücher. Seit 1996 Erich Maria Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück. Verfilmungen von "Im Westen nichts Neues" 1930, 1979 und 2022. Weitere Hörspieladaption Arc de Triomphe (DLR 1996).

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