Das Haus des Rundfunks - Бесплатная аудиокнига

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Язык: German

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1 / 501_gruenderzeit_das_haus_des_rundfunks_1929-1933

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5 Глава(ы)
  • 1. 01_gruenderzeit_das_haus_des_rundfunks_1929-1933
  • 2. 02_das_haus_des_rundfunks_schicksalsjahre_1933-1945
  • 3. 03_das_haus_des_rundfunks_die_rote_insel_1945-1952
  • 4. 04_das_haus_des_rundfunks_geburtsstunden_1954-1989
  • 5. 05_das_haus_des_rundfunks_wege_zur_einheit_1989-2009

О книге

German Public Radio

DAS HAUS DES RUNDFUNKS

Eine Geschichte in fünf Kapiteln

Als im Mai 1929 in der Berliner Masurenallee der Grundstein für ein

neues Funkhaus gelegt wurde, hofften viele Bürger der Stadt, dass

durch den Rundfunk ein weltweites Kommunikationsnetz geschaffen wird,

das endlich Frieden bringt. Doch mit den Nazis kam die Gleichschaltung

des neuen Mediums und die Vertreibung der "Weimarer Demokraten". Nach

dem Krieg hat die russische Besatzungsmacht das Sagen, später

übernimmt der SFB, bis mit dem Fall der Mauer und der

Wiedervereinigung ein neues Kapitel Rundfunkgeschichte beginnt. Anhand

von faszinierendem Archivmaterial und Interviews mit zahlreichen

Zeitzeug*innen erstellt Wolfgang Bauernfeind eine bewegende Chronik

des Funkhauses an der Berliner Masurenallee.

Vor 90 Jahren: Einweihung Haus des Rundfunks am 22. Januar 1931.

Wolfgang Bauernfeind

Informationen zur Feature-Serie: "Das Haus des Rundfunks. Eine Geschichte in fünf Kapiteln" von Wolfgang Bauernfeind

Teil I: Gründerzeit 1929 – 1933

Am 22. Januar 1931 wird das Haus – erdacht und konzipiert von Hans Poelzig – mit Werken von Mozart, Händel und Richard Strauss (gespielt vom Großen Funk-Orchester) feierlich eingeweiht. Der Grundstein ist gerade mal zwanzig Monate zuvor, im Mai 1929, gelegt worden. Etwas Großes sollte entstehen, eine Heimat für das neue Medium Radio, das die Welt zu erobern beginnt.

Teil II: Schicksalsjahre 1933 – 1945

Die Nazis erobern gleich den Rundfunk. Seine Führung wird entlassen, unter ihnen Hans Bredow, der "Vater des Rundfunks". Einige kommen ins KZ wie Alfred Braun, die Stimme der Funkstunde. Goebbels schwört die Intendanten auf die Ideologie der Nationalsozialisten ein. In den letzten Kriegsmonaten wird das Haus des Rundfunks zur Festung und fällt den Russen im Mai 1945 unzerstört in die Hände.

Teil III: Die rote Insel 1945 – 1952

Am 13. Mai 1945 meldet sich das "Radio Berlin – Berliner Rundfunk" zu Wort, kontrolliert von den Russen. Unter sowjetischer Aufsicht wird der Sender zum Vollprogramm ausgebaut. Im Juni 1952 wird das Haus des Rundfunks durch britische Soldaten abgeriegelt. Einen Monat später verlassen die Mitarbeitenden des Berliner Rundfunks die Masurenallee und nehmen den Sendebetrieb in Ostberlin auf.

Teil IV: Geburtsstunden 1954 – 1989

Ab 1. Juni 1954 beginnt der Sender Freies Berlin mit seinem Programm. Gründungsintendant ist Alfred Braun. Gesendet wird vorerst aus dem Haus der Zahnärzte am Heidelberger Platz. Ende 1957 wird das Haus des Rundfunks zum zweiten Mal eingeweiht und dem neuen SFB übergeben, der sich mit Innovationen profiliert: u. a. Stereo-Sendungen und das viel beachtete Dritte Kulturprogramm.

Teil V: Wege zur Einheit 1989 – 2009

Der 9. November 1989 leitet mit dem Mauerfall ein neues Rundfunk-Kapitel ein. Der Paragraph 36 im Einigungsvertrag sieht die Abwicklung des DDR-Rundfunks und die Gründung öffentlich-rechtlicher Anstalten in den neuen ostdeutschen Bundesländern vor. Der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg gründet sich in Potsdam, der Sender Freies Berlin wird Landesrundfunkanstalt für ganz Berlin. Am 1. Mai 2003 fusionieren beide zum Rundfunk Berlin-Brandenburg.

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