
Ein Sommernachtstraum - Audiolibro Gratis
Autor(es):
Idioma: German
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William Shakespeare
Ein Sommernachtstraum
Vorlage: Ein Sommernachtstraum (Schauspiel, englisch)
Übersetzung: N. N.
Bearbeitung (Wort): August Wilhelm von Schlegel
Komposition: Carl Orff
Regie: Ulrich Lauterbach
Zu Shakespeares Zeiten liefen in England Feen- und Elfenmärchen von Mund zu Mund. Man glaubte sogar an die Existenz dieser kleinen Fabelwesen. Nach den Erzählungen schneiderte man sich Gewänder aus den Flughäuten der Fledermäuse und trank aus kleinen Eichelnäpfchen den Morgentau. Das menschliche Schicksal konnten sie nach damaliger Ansicht zum Guten und zum Schlechten lenken. Was lag deshalb für den großen Dramatiker näher, als diesen Stoff poetisch zu verwenden! So entstand der "Sommernachtstraum", die bezauberndste Parodie der Liebe in der gesamten Literatur. - Die Musik von Carl Orff zum "Sommernachtstraum" unterstreicht die Hintergründigkeit der Märchenwelt Shakespeares und rückt dieses Stück in unser heutiges Bewußtsein. Die Verbindung von Wort und Musik, die Orff mit seiner eigenen Textbearbeitung erreichte, macht das Werk besonders für den Funk geeignet.
Mitwirkende:
Sprecher/Sprecherin -- Rolle/Funktion
Rolf Müller -- Theseus, Herzog von Athen
Rudolf Rieth -- Egeus, Vater der Hermia
Erik Schumann -- Lysander, Liebhaber der Hermia
Ernst Lothar -- Demetrius, Liebhaber der Hermia
Karl Bockx -- Philostrat, Aufseher der Lustbarkeiten am Hofe Theseus
Johannes Schauer -- Squenz, der Zimmermann
Hans Kautz -- Schnock, der Schneider
Fritz Rémond -- Zettel, der Weber
Joseph Plaut -- Flaut, der Bälgenflicker
Uwe Dallmeier -- Schnauz, der Kesselflicker
Bogislav von Heyden -- Schlucker, der Schneider
Hannelore Hinkel -- Hippolyte, Königin der Amazonen, mit Theseus verlobt
Julia Costa -- Hermia, Tochter des Egeus, in Lysander verliebt
Inge Langen -- Helena, in Demetrius verliebt
Paul Hoffmann -- Oberon, König der Elfen
Ruth Hellberg -- Titania, Königin der Elfen
Hans Weicker -- Droll
Orchester: Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks
Musikalische Leitung: Kurt Schröder
Chor: Chor des Hessischen Rundfunks
PRODUKTIONS- UND SENDEDATEN
Hessischer Rundfunk 1953
Erstsendung: 29.06.1953 | 125'00
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HÖRSPIEL-KLASSIKER | EIN SOMMERNACHTSTRAUMTEIL
EIN SOMMERNACHTSTRAUM GEHÖRT ZU DEN MEISTGESPIELTEN STÜCKEN WILLIAM
SHAKESPEARES. DIE KOMÖDIE ERZÄHLT VON DEM GEWALTIGEN ZAUBER DER
LIEBE. ZU SHAKESPEARES ZEITEN GLAUBTE MAN NOCH AN DIE EXISTENZ VON
ELFEN UND TROLLEN UND AN IHREN EINFLUSS AUF DAS MENSCHLICHE DASEIN,
MAN GLAUBTE, SIE KÖNNTEN DIE GESCHICKE DER MENSCHEN ZUM GUTEN ODER
ZUM SCHLECHTEN LENKEN. WAS LAG ALSO NÄHER, ALS DIESEN STOFF POETISCH
ZU BEARBEITEN.
In einem verzauberten Wald in der Nähe des antiken Athen treffen
mehrere Liebespaare, das Königspaar der Elfen und Handwerker, die ein
Stück proben, aufeinander. Die Elfen wollen Schicksal spielen, und so
verwischt die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. "Ein
Sommernachtstraum" ist ein Sichverlieren und Wiederfinden und ein
Spiel im Spiel. In der Hörspielversion von 1955 unterstreicht die
Komposition von Carl Orff sowohl die Spielfreude, als auch Ambiguität
und Hintergründigkeit des Stücks sowie die Wirkung der Märchenwelt
Shakespeares, und lässt die Hörer*innen auch musikalisch in diese
zauberhafte Welt eintauchen.
Mit Rolf Müller, Rudolf Rieth, Erik Schumann, Fritz Rémond,
Hannelore Hinkel, Julia Costa, Inge Langen, Ruth Hellberg, Hans
Weicker u.v.a.
Aus dem Englischen von August Wilhelm von Schlegel
Musik: Carl Orff
Regie: Ulrich Lauterbach
hr 1953 | 79 | 51 Min.
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Ein Sommernachtstraum
von William Shakespeare
Regie: Ulrich Lauterbach
Komposition: Carl Orff
Produktion: HR 1953, 125 Minuten
Wenn die Nächte kurz sind und in ihrer Schwüle verheißungsvoll, dann schwingt sich
das Spiel der Liebe zu den größten Verzauberungen, den tollsten Verwirrungen auf.
Niemand ist vor ihr sicher, nicht das Herrscherpaar Theseus und Hippolyta, nicht die
jungen, edlen Bürger Athens Demetrius und Lysander und ihre Partnerinnen Hermia
und Elena, auch nicht die rüpelhaften Handwerker, die zur Hochzeit der
Herrscherpaares das antike Spiel von Pyramos und Thispe aufführen wollen, und
auch ganz und gar nicht Titania, die Königin der Elfen. Wenn sie, von ihrem Mann
Oberon verzaubert, den Eselskopf des Webers Zettel liebkost, haben sich endgültig
die Grenzen der Wirklichkeit aufgelöst im dunklen, schwebenden Ungefähr des
Traumes, und die maßlose Gewalt der Liebe mit ihrem heiteren Ernst und der
traurigen Beglückung findet zu einem Bild grotesker Ironie. Shakespeares "Ein
Sommernachtstraum", zuerst aufgeführt am Ende des 16. Jahrhunderts, ist nicht nur
ein heiter-elegantes Spiel voll Elfenleichtigkeit und romantischem Waldesleben,
sondern zeigt auch die unheimliche Macht der Natur über Menschen und ihre
Sittengesetze. Erst Carl Orffs dramatische und ironisch gebrochene Musik aus dem
Jahr 1952 half dieser dunkleren Deutung zum Durchbruch in unserem Jahrhundert.
Titania, Königin der Elfen: Ruth Hellberg
Oberon, König der Elfen: Paul Hoffmann
Theseus, Herzog von Athen: Rolf Müller
Egeus, Vater der Hermia: Rudolf Rieth
Lysander: Erik Schumann
Demetrius: Ernst Lothar
Hippolyta, Königin der Amazonen: Hannelore Hinkel
Hermia: Julia Costa
Helena: Inge Langen
Philostrat: Karl Bockx
Squenz der Zimmermann: Johannes Schauer
Schnock der Schneider: Hans Kautz
Zettel der Weber: Fritz Rémond
Flaut der Belgeflicker: Joseph Plaut
Schnauz der Kesselflicker: Uwe Dallmeier
Schlucker der Schneider: Bogislav von Heyden-Linden
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