Berta Garlan (Arthur Schnitzler - SWF 1956) - Audiolibro Gratis

Berta Garlan (Arthur Schnitzler - SWF 1956) - Audiolibro Gratis

Autor(es):

Idioma: German

Género(s):

1 / 3Berta Garlan (Arthur Schnitzler - SWF 1956)/Berta_Garlan_1v2

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3 Capítulo(s)
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Acerca de

Berta Garlan

Autor: Arthur Schnitzler

produziert in: 1956

produziert von: SWF

Laufzeit: 151 Minuten

Regie: Max Ophüls

Bearbeitung: Max Ophüls

Komponist: Peter Zwetkoff

Erstsendung: 06.11.1956

Inhalt:

In seiner Novelle 'Frau Berta Garlan' erzählt Arthur Schnitzler von einer Frau, die allmählich erkennt, dass sie von patriarchalischen Normen eingeengt und erstickt wird. Berta arbeitet in der Provinz als Klavierlehrerin, und als sie von ihrer Jugendliebe aus Wien hört, verlässt sie den monotonen Ort und macht sich auf den Weg in die Metropole. Und tatsächlich erlebt sie eine kurze, schwärmerische Liebe zu dem inzwischen berühmt gewordenen Mann. Sie bringt Glück und Hoffnung, schliesslich aber Angst und Einsamkeit.

Max Ophüls, genialer Theater-, Film- und Hörspielregisseur (1902-1957), bearbeitete Schnitzlers Geschichte fürs Radio und inszenierte 1956 das Stück beim Südwestfunk in Baden-Baden. Enstanden ist eine der ganz grossen, wichtigen Hörspielproduktionen der deutschsprachigen Radiogeschichte. Mit Ophüls legendärer Inszenierung wurden Form und Dramaturgie des Hörspiels um eine bedeutende Variante bereichert: Erzählung, Dialoge und der Soundtrack aus Geräuschen und Musik sind so miteinander verwoben, dass der Eindruck eines akustischen Films entsteht. Auch für heutige Ohren hört sich 'Berta Garlan' verblüffend modern an.

Sprecher:

Käthe Gold (Berta Garlan)

Gert Westphal (Erzähler)

Karl Georg Saebisch (Vater)

Ferdinand Mussi (Garlan)

Elisabeth Höbarth (Schwägerin)

Paul Dättel (Schwager)

Hans Peter Schroeder (Richard)

Ursula Wolff (Elly)

Wolfgang Molander (Herr Martin)

Anna Smolik (Frau Martin)

Ernst Hetting (Herr Friedrich)

Gerti Socha-Timerding (Frau Friedrich)

Willi Trenk-Trebitsch (Klingemann)

Bernhard Wicki (Herr Rupius)

Marianne Kehlau (Frau Rupius)

Friedrich von Bülow (Stimme aus der Zeitung, Stimme, Uhr)

Ruth Lohmann (Dienstmädchen von Berta)

Anette Roland (Mamsell)

Gerda Maurus (Cousine)

Karlheinz Schilling (Gatte)

Wilhelm Kürten (Herr Mahlmann)

Olga von Togni (Frau Mahlmann)

Kurt Meisel (Erwin Lindbach)

Hermann Kner (Führer)

Kristin Win (Dienstmädchen von Rupius)

Helene Richter-Mielich (Wärterin)

Daten zu Arthur Schnitzler: geboren: 15.05.1862

gestorben: 21.10.1931

Vita: Geboren am 15. Mai 1862 in Wien; gestorben am 21. Oktober 1931 in Wien. Sein Vater Johann Schnitzler, aus einer einfachen jüdischen Familie stammend, kam über Budapest nach Wien, heiratete in eine prominente Familie ein und wurde ein angesehener Arzt als Leiter der Allgemeinen Poliklinik. Sein Sohn Arthur besuchte von 1871 bis 1879 das Akademische Gymnasium und studierte ebenfalls Medizin (Promotion 1885). Er arbeitete an der Zeitschrift 'Internationale Klinische Rundschau' mit und interessierte sich schon früh für Psychologie. Als Sekundararzt bei dem Psychiater Theodor Meynert setzte er Hypnose und Suggestion experimentell ein. Anschließend war er bis 1888 Assistent und Sekundararzt im Wiener Allgemeinen Krankenhaus und später Assistent seines Vaters an der Poliklinik, danach eröffnete er eine Privatpraxis, die er mit zunehmender literarischer Tätigkeit immer mehr einschränken mußte, aber nie ganz aufgab. Schnitzler wird häufig als literarisches Pendant Sigmund Freuds bezeichnet. In seinen Dramen und Novellen, die oft die revolutionäre Erzähltechnik des 'Inneren Monologs' verwenden, bringt Schnitzler das Unterbewusstsein seiner Figuren unmittelbar und drastisch zum Vorschein. Aufgrund seiner kompromißlosen Darstellung war Schnitzler immer wieder heftigen Angriffen ausgesetzt; sein Einakterzyklus »Der Reigen« (1900 als Privatdruck) provozierte den Vorwurf der Pornographie und weil er das militärische Ritual des Duells im »Leutnant Gustl« (1899) lächerlich gemacht und damit den militärischen Ehrenkodex verletzt hatte, wurde dem Dichter sein Reserveoffiziersrang als "k.u.k. Oberarzt in Evidenz" aberkannt. Nach der Trennung von seiner Frau Olga 1921 erzog Schnitzler Sohn Heinrich und Tochter Lili alleine. Lilis Selbstmord im Jahr 1928 erschütterte ihn tief. Er starb drei Jahre später an den Folgen eines Gehirnschlags.

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